Veranstaltungen
SDG-Hochschultag - Anmeldung ist geöffnet!
Das Motto "Bildung verbindet..." unterstreicht die Rolle von Bildung als verbindendes Element zwischen Menschen, Institutionen, Disziplinen und Ländern. Ganz in diesem Sinne steht die Idee, im Sommer 2025 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zwei bisher eigenständige, etablierte Formate in einer gemeinsamen Veranstaltung zu verbinden. Im Mittelpunkt steht dabei SDG 4 (Bildung), denn Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist nicht nur ein zentraler Bestandteil der Agenda 2030, sondern auch elementar für die Erreichung aller 17 Ziele.
Der SDG-Tag des Hochschulnetzwerks für globale Partnerschaften (GloPart) stellt jeweils ein Nachhaltigkeitsziel sowie globale Perspektiven in den Mittelpunkt und bietet damit eine Plattform für den Austausch und die Diskussion zwischen (außer-)hochschulischen Akteur:innen. Das Jahrestreffen des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg hat sich als Plattform für den Austausch von Praxis- und Theorieperspektiven sowie als Ort der Vernetzung der verschiedenen BNE-Hochschulakteur:innen im Bundesland bewährt.
Die gemeinsame Veranstaltung wird an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Durch die Teilnahme an beiden Tagen können Perspektiven und Inhalte von einer Veranstaltung zur nächsten getragen werden und Akteur:innen können sich über die beiden Communities hinaus vernetzen. Dadurch können Synergien entstehen und die BNE-Bemühungen gestärkt werden. Das Jahrestreffen des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg und der SDG-Tag des Hochschulnetzwerks für globale Partnerschaften bieten eine einzigartige Gelegenheit für den Austausch und die Vernetzung zwischen (außer-)hochschulischen Akteur:innen.
Das Glopart-Netzwerk freut sich, möglichst viele von Ihnen dort begrüßen zu dürfen!
Donnerstag, 17. Juli- Freitag, 18. Juli 2025
Pädagogische Hochschule Heidelberg
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The motto “Education connects...” emphasizes the role of education as a connecting element between people, institutions, disciplines and countries. The idea of combining two previously independent, established formats in a joint event at Heidelberg University of Education in summer 2025 is entirely in line with this. The focus will be on SDG 4 (education), as education for sustainable development (ESD) is not only a central component of the 2030 Agenda, but also fundamental to achieving all 17 goals.
The SDG Day of the University Network for Global Partnerships (GloPart) focuses on one sustainability goal and global perspectives and thus offers a platform for exchange and discussion between (non-)higher education stakeholders. The annual meeting of the ESD University Network Baden-Württemberg has proven itself as a platform for the exchange of practical and theoretical perspectives and as a place for networking between the various ESD university stakeholders in the state.
The joint event will take place on two consecutive days. By participating in both days, perspectives and content can be carried from one event to the next and stakeholders can network beyond the two communities. This can create synergies and strengthen ESD efforts. The annual meeting of the ESD University Network Baden-Württemberg and the SDG Day of the University Network for Global Partnerships offer a unique opportunity for exchange and networking between (non-)higher education stakeholders.
The Glopart network is looking forward to welcoming as many of you as possible!
Thursday, July 17 - Friday, July 18, 2025
Heidelberg University of Education
Vortrag „Koloniale Gewalt und postkoloniale Identität: auf der Suche nach Selbstbestimmung in Westafrika“
Der wissenschaftliche Vortrag von Dr. Kokou Azamede von der Universität Lomé in Togo findet in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg 2571 „Imperien. Dynamischer Wandel, Temporalität und nachimperiale Ordnungen“ und der Initiative De/Coloniality Now statt.
Die Auswirkungen des deutschen Kolonialismus – von Ausbeutung, Zwangsarbeit, Deportationen, Repressionen, Zerstörung traditioneller Ordnung – sind in Westafrika bis heute zu spüren. Die Unzulänglichkeiten afrikanischer Eliten, ihre Bevölkerungen aus manifesten Identitäts- und Entwicklungskrisen herauszuführen sind mit dieser schmerzhaften Geschichte eng verknüpft. Zentral für die Suche nach Emanzipation und geeigneten Entwicklungsstrategien ist postkoloniale Identität – und diese bleibt durch koloniale Erfahrung geprägt. Der Vortrag wird die soziokulturellen Veränderungen in den ehemals kolonialisierten Gesellschaften darlegen und erklären, wie eine aufrichtige Debatte über koloniales Unrecht es westafrikanischen Gesellschaften ermöglichen kann, sich mit ihrer gebrochenen Identität zu versöhnen und zu einer Selbstbestimmung zu kommen.Dr. Kokou Azamede ist Dozent an der Universität Lomé, Fachbereich Deutschstudien/ Kulturwissenschaft. Er promovierte 2008 an der Universität Bremen zum Thema: Transkulturationen? Ewe-Christen zwischen Deutschland und West-Afrika, 1884-1939“. Seine Forschungsschwerpunkte sind transkulturelle Studien, deutsche Missionen und deutscher Kolonialismus sowie deutsche Kolonialfotografie aus Westafrika. Er war Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung 2001-2002 in Bayreuth, der Volkswagenstiftung 2004-2005 in Bremen. Postdoc-Stipendiat des DAADs 2010 & 2014 in Bremen, der Fritz Thyssen Stiftung 2012-2013 in Frankfurt/M, des Merian Institute of Advanced Studies in Africa – MIASA 2021 in Accra, und vom Mai bis Juli 2022 Gastdozent an der Universität Tübingen. Seine aktuellen Forschungsprojekte beziehen sich auf die Rekontextualisierung menschlicher Überreste und Kolonialobjekten aus Deutsch-Togo in deutschen Museen, und die Frage des Kolonialerbes. Er ist Preisträger des Jakob-&-Wilhelm-Grimm-Preises des DAAD 2022.
Dienstag, 8. Juli 2025, 20:00 - 22:00 Uhr
Universität Freiburg
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The academic lecture by Dr Kokou Azamede from the University of Lomé in Togo is being held in cooperation with the Research Training Group 2571 ‘Empires. Dynamic Change, Temporality and Post-Imperial Orders’ and the initiative De/Coloniality Now.
The effects of German colonialism - exploitation, forced labour, deportations, repression, destruction of traditional order - can still be felt in West Africa today. The inadequacies of African elites in leading their populations out of manifest crises of identity and development are closely linked to this painful history. Post-colonial identity is central to the search for emancipation and suitable development strategies - and this remains characterised by colonial experience. The lecture will outline the socio-cultural changes in the formerly colonised societies and explain how an honest debate about colonial injustice can enable West African societies to reconcile with their broken identity and achieve self-determination.
Dr Kokou Azamede is a lecturer at the University of Lomé, Department of German Studies/Cultural Studies. He completed his doctorate at the University of Bremen in 2008 on the topic: ‘Transculturations? Ewe Christians between Germany and West Africa, 1884-1939’. His research focusses on transcultural studies, German missions and German colonialism as well as German colonial photography from West Africa. He was a fellow of the Hanns Seidel Foundation 2001-2002 in Bayreuth and of the Volkswagen Foundation 2004-2005 in Bremen. Postdoctoral fellow of the DAAD 2010 & 2014 in Bremen, the Fritz Thyssen Foundation 2012-2013 in Frankfurt/M, the Merian Institute of Advanced Studies in Africa - MIASA 2021 in Accra, and from May to July 2022 guest lecturer at the University of Tübingen. His current research projects relate to the recontextualisation of human remains and colonial objects from German Togo in German museums, and the question of colonial heritage. He is the winner of the 2022 Jakob & Wilhelm Grimm Prize of the DAAD
Tuesday, July 8, 2025, 8:00 p.m. - 10:00 p.m.
University of Freiburg
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Vortrag „Koloniale Gewalt und postkoloniale Identität: auf der Suche nach Selbstbestimmung in Westafrika“
Dienstag, 8. Juli 2025, Freiburg
SDG-Hochschultag und Jahrestreffen des BNE-Hochschulnetzwerks
Donnerstag, 17. - Freitag, 18. Juli 2025, Heidelberg
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Ausschreibungen
Das ASA-Programm geht in die nächste Runde
ASA ist ein internationales Austausch- und Stipendienprogramm für alle jungen Menschen, die sich für eine global gerechtere Welt stark machen möchten.
Das ASA-Programm bietet entwicklungspolitischen Austausch und Engagement für Studierende und Menschen mit Berufsausbildung. Es umfasst eine mindestens dreimonatige Projektphase in Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Südosteuropas sowie Seminare zur Vor- und Nachbereitung. Für die Teilnahme vergibt Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jährlich 280 Stipendien.
Bis 15. September können Organisationen Projekte vorschlagen - speziell für Hochschulen gibt es die Programmkomponente ASA-Hochschule.
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ASA is an international exchange and scholarship program for all young people who want to work for a globally fairer world.
The ASA program offers development policy exchange and engagement for students and people with vocational training. It comprises a project phase of at least three months in countries in Africa, Asia, Latin America and South-East Europe as well as seminars for preparation and follow-up. Engagement Global awards 280 scholarships each year on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ).
Organizations can propose projects until 15 September - the ASA University programme component is available especially for universities.
Grenzenlos-Zentrifikate von WUS Germany
Studierende aus Afrika, Asien oder Lateinamerika, die in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland studieren, können sie sich neben dem Studium in vier Modulen qualifzieren und als Grenzenlos-Aktive an beruflichen Schulen den Unterricht mitgestalten!
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Students from Africa, Asia or Latin America who are studying in Bavaria, Baden-Württemberg, Hessen, Rhineland-Palatinate or Saarland can qualify in four modules alongside their studies and help shape teaching as Grenzenlos-Aktive at vocational schools!
Förderprogramm 2025 "Citizen Science for Action!"
Im Jahr 2025 setzt die Hans Sauer Stiftung den Förderschwerpunkt „Citizen Science for Action! Zivilgesellschaftliche Forschung in sozial-ökologischen Konfliktfeldern“ unverändert fort. Sie möchte damit Projekte unterstützen, die explizit von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen konzipiert, initiiert und umgesetzt werden. Die Vorhaben sollen drängenden gesellschaftlichen Anliegen Gehör und Gewicht verleihen und bestenfalls Entscheidungsträger*innen zu Maßnahmen bewegen. Dazu sollen eine oder mehrere Forschungsfragen aus dem gesellschaftlichen Bedarf heraus formuliert und in partizipativen Forschungsprozessen bearbeitet werden.
Antragsfrist: 23. September 2025
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In 2025, the Hans Sauer Foundation will continue the funding priority “Citizen Science for Action! Civil society research in socio-ecological fields of conflict”. The aim is to support projects that are explicitly conceived, initiated and implemented by civil society actors. The projects are intended to lend a voice and weight to pressing social concerns and, at best, encourage decision-makers to take action. To this end, one or more research questions should be formulated on the basis of societal needs and addressed in participatory research processes.
Application deadline: September 23, 2025
alle Ausschreibungen
adh-Förderpreis Nachhaltigkeit
Bewerbungsfrist: 31. August 2025
Projektideen fürs ASA-Programm
Frist: 15. September 2025
Förderprogramm 2025 "Citizen Science for Action!"
Antragsfrist: 23. September 2025
Förderschwerpunkt Dekolonialität von Brot für die Welt
Antragsfrist: Ende 2025
Förderprogramme des DAAD
unterschiedliche Antragsfristen
Perlenfond: Fördermittel für Nachhaltigkeitsprojekte
Antragstellung ganzjährig möglich
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